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Tonträger-Review
 
Spector - Moth Boys

Spector - Moth Boys
Caroline/Universal
Format: CD

Produziert haben das zweite Album des Londoner Trios Spector gleich drei Studio-Cracks: Dev Hynes alias Blood Orange, Duncan Mills, der z.B. Florence & The Machine verarztete und Adam Jeffries. Vielleicht deswegen klingt das zweite Werk auch gerade deswegen stilistisch wesentlich offener als das erste Album, das sich noch auf den strikten Pfaden des Indie-Rock bewegte. Tatsächlich ist "Moth Boys" eher in der Tradition klassischer New Wave Popper zu sehen. Den Beiträgen des bandeigenen Keyboarders Danny Blandy etwa wurde mehr Raum gegeben und die allgemeine Hinwendung zu elektronischen Elementen verleiht der Sache den typischen Touch der 80s Ästhetik, die dereinst Acts wie die Simple Minds erst möglich machte. Inhaltlich lässt sich Frontmann Fred Macpherson hingegen von den Gedichten des Poeten Sam Riviere inspirieren, die z.T. direkt und zum Teil als Hommage emuliert werden. Davon abgesehen gelingen Spector einige potentielle hymnische Genre-Hits, die den musikalischen Richtungs-Wechsel durchaus rechtfertigt.


-Ullrich Maurer-



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spector.co.uk



Spector


 
 
 

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