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Tonträger-Review
 
Calvin Harris - Motion

Calvin Harris - Motion
Sony Music
Format: CD

Das ist schon clever und das ist genau richtig, was dieser Calvin Harris macht. Er produziert famos erfolgreiche Riesenhits mit famos erfolgreichen Superstars und macht damit nicht nur richtig Kohle, sondern bekommt so gleichzeitig die Garantie, dass die Leute sicher auch seine nächsten Platten kaufen und auf diesen dann auch Sachen machen kann, die anders sind. Auf die er Bock hat. So ist jedenfalls unsere Theorie, so erklären wir uns diese obskure Mischung.

Da gibt es ultraeingängigen Mainstream-Pop, unfassbar aufregenden monotonen Downbeat-Chillout-Acid (keine Ahnung, ob es das gibt, aber "Slow Acid" klingt wie monotoner Downbeat-Chillout-Acid klingen würde...), wilden Party-Techno auf Droge, knietiefe 80er-Pop-Verneigungen, House, Hip Hop und noch einiges mehr. Doch vor allem gibt es hier 15 tolle Tracks zu hören. Wirklich jetzt, der Mann kann House und Pop und Keller und vielleicht kann er auch fliegen.

Waren es auf "18 Month" unter anderem Ne-Yo, Rihanna, Florence Welch und Ellie Goulding, die Harris ihre Stimme gaben, macht er auf "Motion" Epochales mit Hurts, Dicke-Hose-Beats mit Big Sean und Feierliches mit Gwen Stefani. Dazu trällert auch die gute Goulding wieder, John Newman stellt sich vor und Tinashe schafft es nicht, "Dollar Signs" zu zerstören. Dazu gibt es noch mächtig gute Sachen ohne Support ("Faith" eröffnet, "Summer" entführt in die Sonne, "Slow Acid" wird auch nach 100 Durchläufen nicht langweilig) und am Ende ein Elektroalbum, das man besitzen muss.



-Mathias Frank-


Video: "Summer"
Video: "Slow Acid"


 
 
 

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