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Honey For Petzi - Heal All Monsters

Honey For Petzi - Heal All Monsters
Supermodern/Indigo
Format: CD

Honey For Petzi scheinen echte Senkrechtstarter zu sein. In ihrem zarten Alter von mittlerweile vielleicht 19 Jahren gelang den drei französischen Schweizern, wovon tausende von Bands ihr Leben lang träumen: Ein Album bei der Produzentenlegende Steve Albini aufzunehmen. Noch viel mehr Bands träumen davon, einmal in den Abbey Road Studios mastern zu dürfen, und auch das taten Honey For Petzi. Soviel also zum Rahmen, er ist wirklich "amtlich", wie Musikerzeitschriften das nennen würden. Eine Schwalbe macht bekanntlich aber noch keinen Sommer und so ist zwar die Produktion des vorliegenden Longplayers ganz töfte, aber der Inhalt etwas dünn. Honey For Petzi lassen sich musikalisch einwandfrei auf halbem Weg zwischen Mogwai und Slint lokalisieren. Was als Referenzpunkt so toll klingt, entpuppt sich in der Realität dann aber als der zweite Aufguß eines bereits getrunkenen Kaffees. Oder anders: Wenn man Sauerkraut und Nutella mag, muß das zusammen noch nicht besonders gut schmecken. Aber auch nicht besonders schlecht. Es ist eher so als würde man eine Säure und eine Lauge zusammenkippen, erwarten, daß gleich irgendwas explodiert und dann erstaunt feststellen, daß sich das ganze neutralisiert: Instrumentalmusik mit gelegentlichem Gesang und sehr sparsamer Elektronik, sympathisch schräge Harmonien, viele Rhytmuswechsel, Haken und Zerren an allen Enden, alles ohne nennenswerte Inspiration. Wer auf sowas per se steht, mag hier nach mehrmaligem Hören durchaus was für sich entdecken.


-Stefan Claudius-



Honey For Petzi


 
 
 

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