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Tonträger-Review
 
Cheryl Green - Kokon

Cheryl Green - Kokon
ZeitART/Membran
Format: CD

Cheryl Green ließ sich viel Zeit mit ihrem Debütalbum: Erst im Alter von 27 Jahren kam die Bingenerin über das Gitarrenspiel zur Musik. Es dauerte dann weitere sieben Jahre, bis eines ihrer Stücke an den Produzenten Ron Mivida gelangte, der dann ein gewisses Potential erkannte und nun das Debüt-Album "Kokon" als angenehm temperierte, Hochglanz-Pop-Produktion mit leichtem Soul-Touch inszenierte.

Das, was Cheryl Greens Songwriting auszeichnet, sind ihre klaren, geradlinigen, deutschsprachigen Texte, die eine gewisse unbefangene Naivität ausstrahlen - was ja bei der Lyrik nicht unbedingt von Nachteil sein muss. Cheryl sagt halt das, was sie meint, in einer einfachen, nachvollziehbaren Sprache. Dabei spricht sie in direkter Art Themen an, die ihr am Herzen liegen - etwa Rassismus oder das Tierrecht. Mag sein, dass das dem Einen oder Anderen schon wieder zu plakativ ist - allerdings kann man Cheryl Green nicht den Vorwurf machen, sich hier irgendwie zu verbiegen oder gar anbiedern zu wollen. Die zugehörige Musik bewegt sich dann in jenem - zuweilen dann doch etwas zu beliebig ausgerichteten - organisch angesoultem Pop-Setting, das auch viele ihrer Kolleg(inn)en als das Maß aller Dinge betrachten. Sicher - das klingt alles recht edel und gefällig, aufregend sind die Songs indes trotz aller handwerklichen Perfektion nicht wirklich. Insbesondere kompositorisch hätte hier das eine oder andere Wagnis jenseits des bloßen Schönklanges schon mal geholfen.



-Ullrich Maurer-



Surfempfehlung:
www.cheryl-green.de



Cheryl Green


 
 
 

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