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Donald Cumming - Out Calls Only

Donald Cumming - Out Calls Only
Razor & Tie/Rough Trade
Format: CD

Und dann kam alles anders. Donald Cumming nämlich regiert mit seinen Virgins nicht die Welt, sondern macht als Solo-Künstler fast schon unauffällig weiter. Dabei sah es vor sechs, sieben Jahren doch so gut aus. Man hatte als Band eine Major-Deal, ein tolles erstes Album und potentielle Hits wie "Rich Girls", "Teen Lovers" oder "Private Affair" am Start. Doch 2013 lösten sich The Virgins auf.

Und jetzt kommt das erste Cumming-Album. Und das? Ist nicht schlecht, ist nicht gut, ist einfach nur okay. Dabei beginnt es stark, "Game Of The Heart" und "Sometimes Between Susan" bringen die Füße zum Wippen, das ist klasse-cooler Indierock, der durchaus an The Virgins erinnert. Doch dann schlägt der gute Mann mit seiner näselnd-nöligen Stimme eine etwas seltsame Richtung ein und klingt mehr nach Dire Straits und Tom Petty. "Lonesome For You" (aka "Sultans Of Swing 2") oder "In The Early Hours" sind schwächelnde, relativ zahnlose Lieder, "Break The Seal" soll wohl psychedlisch sein, ist aber nur langweilig und nur weil "Scarecrow" über sieben Minuten dauert, ist es noch kein progressives Stück Musik. Und so macht Cumming nicht alles falsch und mit seiner starken Stimme rettet er viele seiner Nummern und so sich am Ende doch ins Ziel, aber ein bisschen mehr, ein bisschen mehr Aufregenung und Besonderheiten, hätte von ihm dann doch erwartert.



-Mathias Frank-


"Game Of The Heart" (Audio)


 
 
 

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