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Wall Of Death - Loveland

Wall Of Death - Loveland
Innovative Leisure/Rough Trade
Format: CD

Spätestens seit Syd Matters dürfte bekannt sein, dass auch die Franzosen ein Herz für den klassischen Psychedelik-Pop der ausgehenden 60s haben. Auch das Trio Wall Of Death gehört zur Gattung dieser Musikanten. Unter der Regie des Produzenten Hanni El Khatib entstand das neue Werk in Long Beach und es wurden weder Kosten noch Mühen (z.B. der Transport eines echten Mellotrons) gescheut, um der Sache ein möglichst authentisches Flair zu geben. Der Aufwand hat sich insofern gelohnt, als dass es Wall Of Death und Khatib gelingt, die große Zeit des durchorganisierten Pschedelik-Pop heraufzubeschwören (in der die Stücke sorgsam komponiert und strukturiert glänzten, bevor dann die Sache mit Fusion-Elementen und Endlos Gedaddel im Prog-Sumpf der 70s versackte).

So erinnern die Stücke an die liebevoll austarierten, versöhnlicheren Momente von King Crimson, Caravan, Soft Machine oder Pink Floyd. Inspiration für das Sounddesign dieses Albums - auf dem eine traumähnliche Stimmung angestrebt ist -, war dabei sogar das Pink Floyd-Album "Meddle" mit seinem auralen Unterwasser-Setting. Die Idee freilich, das Album dennoch in der Jetztzeit zu verankern, gelang Khatib nicht ganz - denn ein Mal abgesehen vom souveränen Songwriting mit dem implementierten Wissen von 30 Jahren Musikhistorie, verrät nichts, dass das Werk hier und heute entstand.



-Ullrich Maurer-




 
 
 

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