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Tonträger-Review
 
Femme Schmidt - Raw

Femme Schmidt - Raw
Warner Music
Format: CD

"Eine endgültige Femme Schmidt wird es wahrscheinlich niemals geben" meint Elisa Schmidt - wohl auch bezogen auf die musikalische Gestation ihres zweiten Albums "Raw". Nachdem sie nach der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums mit Gott und der Welt getourt und zusammengearbeitet hatte, fand sie - wie auch im Falle des Debüts, bei der ihr Guy Chambers unter die Arme griff - mit James Bryan einen neuen musikalischen Partner, der sie bei der Komposition des neuen Materials unterstützte. Das macht sich unter anderem durch ein schlüssigeres Klangbild bemerkbar, in dem nicht mehr alles ausprobiert wird, was sich nicht wehrt, die nicht immer glücklich gewählten Faux-Jazz-Elemente des Debüts erheblich zurückgefahren wurden und das Pop-Noir-Universum demzufolge konsequenter ausgebaut wurde.

Dabei gelingen dem Team Schmidt/Bryan einige echte potentielle Hits, die durchaus vergessen machen, dass hier ein Genre bedient wird, auf dem sich Lana Del Rey seit Jahren höchst erfolgreich abmüht. Und eine eigene Identität besitzt Femme Schmidt aufgrund ihres eigenen Gesangsstils sowieso. In der Tat sind dann die düster/dramatischen, aber auch poppig eingängigen Songs, die Schmidt und Bryan hier auf die Beine stellen und - mal sinister/atmosphärisch, mal plüschig/dramatisch inszenieren - durchweg solider und attraktiver als das, was Lana Del Rey zuletzt anbot. Wer sich also an einem solchen Setting ergötzen kann, der bekommt mit dieser Scheibe die Vollbedienung - auch in Bezug auf die Länge, denn das Werk ist mit 14 Tracks recht umfangreich ausgefallen.



-Ullrich Maurer-




 
 
 

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