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Tonträger-Review
 
Le Bang Bang - Pure

Le Bang Bang - Pure
GLM/Soulfood
Format: CD

Das Problem bei dem auch auf dieser Scheibe effektiv vorgetragenen Minimalismus (außer Stefanie Boltz Stimme und Sven Fallers Bass gibt es - dem Titel des Albums entsprechend - nichts zu hören) ist, dass man als Zuhörer das Prinzip nach ungefähr 30 Sekunden verstanden hat und sich dann im Folgenden schwer tut, all das, was eben nicht zu hören ist, dazuzudenken. Hinzu kommt ein Faktor, der durch das unmittelbare Miteinander der beiden Protaginisten hinzukommt: Die durch das improvisatorische Element entstehende Beliebigkeit. Besonders deutlich wird dies bei bekannten Stücken - hier zum Beispiel "Nature Boy", "Time After Time" oder "Makin Whopee", bei denen Stefanie Boltz - zumindest meistens - die Erkennbarkeit durch ihre Interpretation (etwa durch die Melodieführung) aufrecht erhält, während Sven Faller dann irgendetwas dazu spielt. Es würde sich kaum eine Änderung des Gesamteindruckes ergeben, wenn die Instrumental-Parts gegeneinander ausgetauscht würden (das passende Timing natürlich vorausgesetzt). Insofern darf man diese Art der - zugegebenermaßen konsequenten und radikalen - Reduktion als auf interessante Weise verfehlt bezeichnen. Allerdings: Das ist auf geschmacklicher Ebene dann genauso subjektiv wie die Songauswahl von Boltz und Faller: Wer so etwas mag, wird hier natürlich bestens versorgt.


-Ullrich Maurer-



Surfempfehlung:
www.lebangbang.de



Le Bang Bang


 
 
 

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