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Blink 182 - California

Blink 182 - California
BMG Rights Management/Warner Music
Format: CD

Reden wir nicht lange drum herum. Es funktioniert. Mit Matt Skiba und Blink 182. Der Alkaline Trio-Sänger ersetzt bekanntlich Tom DeLonge und ist nun erstmals in voller Pracht zu hören. Wobei das Ergebnis weniger überraschend oder neu klingt, als man es anfangs hätten erwarten können. Einmal, weil häufig Mark Hoppus singt, und einmal, weil Skiba hier gar nicht so sehr wie Skiba klingt. "Ist er das?", fragt man sich immer mal wieder. Und ja, das ist er. Und damit ist das Thema durch.

Auch, weil auch der Rest stimmt und das Album gefällt. Denn Blink 182 veröffentlichen ein auf der einen Seite sehr souveränes, ein irgendwie ziemlich reifes Punkrock-Album, auf der anderen Seite aber zeigen sie sich verspielt und neugierig, ohne sich neu zu erfinden. Und so gibt es klassischen Blink-Punk ("Cynical", "She's Out Of Her Mind"), klassischen Blink-Rock ("Bored To Death") und natürlich auch Balladen ("Home Is Such A Lonely Place", "California"), aber eben auch mal elektrisierenden (Disco?)-Punk ("Los Angeles") oder Post-Poppiges ("Sober"), was vielleicht auf den Einfluss von Skiba zurück zu führen ist, vielleicht auf die Hilfe von Patrick Stump von Fall Out Boy und vielleicht einfach so ganz natürlich entstanden ist. So oder so oder so, am Ende ist Blink 182 ein durchaus interessantes neues Album gelungen, auf dem vieles richtig stark ist, auf dem aber natürlich nicht jeder Song funktioniert und manches auch ein bisschen öde geworden ist. Aber das muss einer so jungen Band wieder dieser auch zugestehen, es ist schließlich ihr erstes Album...



-Mathias Frank-


Video: "Bored To Death"


 
 
 

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