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Run River North - Drinking From A Salt Pond

Run River North - Drinking From A Salt Pond
Nettwerk/Soulfood
Format: CD

Auf dem zweiten Album entdeckt das Sextett aus Los Angeles den - nun, wie soll man sagen - Reiz der Hymne. Die wohl bewusst poppig angelegten neuen Tracks orientieren sich weniger bei dem bislang dominierend Folkpop, als vielmehr zum Beispiel der Grandezza stadientauglicher Brit Pop-Bands. Aber auf eine durchaus sympathische und angenehme Weise. Denn zum einen rafften sich die sechs Beteiligten zu einem echten Gemeinschaftswerk auf und steuerten alle ihre Ideen dabei und zum anderen werden die wohl absichtlich dramatisch aufgebauten Songs mit mächtigen Gitarrenriffs, pulsierenden Hooklines und bombastischen Orchestrierungen (die Band hat mit Daniel Chae und Jennifer Rim immerhin eine bandinterne Streichersektion) mit einer aufrichtigen Begeisterung inszeniert und geradezu inbrünstig dargeboten. Alex Hwang - der bisherige alleinige Songwriter - gefällt sich in seiner Rolle als Kleinorchesterleiter dabei so gut, dass er seinen Gesang nun ganz in den Dienst des Songs stellt. Dass sich die Band des weiteren nicht an typisch US-amerikanischen Schemata orientiert, führt letztlich dann sogar zu einer eigenen Note. Was den vergleichbaren Mumford & Sons auf der anderen Seite der Welt mit deren letzter Veröffentlichung nur in Ansätzen gelang (die Hinwendung zum Rock nämlich), gelingt Run River North hier gar mit Bravour.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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