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Gone Is Gone - Echolocation

Gone Is Gone - Echolocation
Rise/BMG Rights Management/Warner Music
Format: CD

Und weiter geht es. Und weiter geht es gut. Gone Is Gone beeindrucken nur wenige Monate nach der Debüt-EP auch auf der nächsten Veröffentlichung, beschäftigen uns, verwirren und uns beanspruchen uns. Denn einfach ist es wieder nicht, was Troy Sanders (Mastodon), Troy Van Leeuwen (Queens Of The Stone Age) und Tony Hajjar (At The Drive In) hier abliefern.

Es ist laut und lärmig, düster, schleppend, schwer und verkopft. Und so ganz anders als das, was die Herren in ihren anderen Bands machen. Na ja, also fast... ein bisschen Mastodon ist schon zu hören. Aber nur ein bisschen. Das meiste ist Gone Is Gone und das muss man sich geben. Wenn sie so herrlich dunkel und dezent mit "Sentient" beginnen, atmosphärisch, reduziert, spannend. Und wenn der Song dann zu einer modernen Ozzy-Nummer wird, erhaben und kräftig und fast ohne Tempo. "Gift" groovt direkt danach und macht munter, leicht verfrickelt und massiv drückend sludgen und rotzen sie sich durch den Song ehe es mit "Resurge" so ein bisschen aus beidem gibt. Ziemlich verspielt, ziemlich fett.

Und so geht es dann weiter, Gone Is Gone hauen Brocken und Brocken aus. Einen stampfenden namens "Ornament", einen epochalen, fast schon sanften, unfasslich betörenden namens "Roads", einen für ihre Verhältnisse fast schon straighten namens "Pawns" oder einen postrockigen namens "Colourfade". Und je öfter man dieses Album hört, je öfter man diesen Liedern lauscht, sie aufsaugt, sie genießt, desto besser werden sie. Schöner und spannender. Jedes einzelne. Wann kommt das nächste Album? Wann kommen Gone Is Gone auf Tour?



-Mathias Frank-


Video: "Gift"
Video: "Dublin"


 
 
 

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