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Danzig - Black Laden Crown

Danzig - Black Laden Crown
AFM/Soulfood
Format: CD

Man möchte dieses Album feiern, es super finden, es in eine Reihe mit den Klassikern von früher stellen. Weil man ja Fan ist, weil es Danzig ist, weil es die Rückkehr der Legende ist. Das erste Studio-Album seit sieben Jahren. Doch das geht nicht. Man findet es nur irgendwie ganz gut. Manchmal sehr gut.

"Black Laden Crown" ist klassisch, typisch, ganz klar Danzig. Der geile Glenn singt und spricht in seiner eigenen arroganten, selbstverliebten, ja fast schon großkotzigen Art, dazu gibt's wuchtige Old School-Riffs, dreckiges Drumming und natürlich böse, dunkle, wütende Songs und Stimmungen. Und häufig bockt das schon, ein "Eyes Ripping Fire" muss man nur laut hören und schon geht das klar, auch das extra-kräftige "But A Nightmare" hat Klasse und bei "Blackness Falls" walzen die Gitarren dermaßen deftig, dass man tatsächlich an die alten, die wirklich großartigen Zeiten denken muss. Dass die zurückkommen, dass dieses Album die Klasse von "I", "II" oder "III" hat, davon haben wir nicht mal geträumt, das ist klar. Und somit sind wir von diesem Album auch kein bisschen enttäuscht. Gleichzeitig gibt es hier aber auch Dinge, die ein wenig stören. Unter anderem fehlt dann häufig doch ein bisschen der letzte Biss, die totale Leidenschaft, zu viel schleppt sich so durch, kommt zu träge und klingt obendrauf übertrieben roh und schroff. Dazu hätte man sich, hätte ich mir, hier und da ein bisschen mehr Tempo gewünscht, Danzig auf der Tube quasi. Doch das passiert kaum, meist doomt der alte Mann sich durch die Songs. Was ein, zwei, dreimal sehr toll ist, auf Dauer jedoch ein ganz klein wenig ermüdet.



-Mathias Frank-




 
 
 

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