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Peter Perrett - How The West Was Won

Peter Perrett - How The West Was Won
Domino Records
Format: CD

Steve Wynn schrieb soeben auf seiner Facebook-Seite, dass er das Solo-Debüt der britischen Songwriter-Legende Peter Perrett für das bislang beste dieses Jahres halte. Warum das so ist, wird erst auf den zweiten Blick deutlich. Perrett begann seine Laufbahn bereits in den 70ern und erlangte Anfang der 80er kurzfristig mit seiner Band The Only Ones Berühmtheit, als er mit seinem exaltierten Vortragsstil den NME zu der Vermutung veranlasste, dass dort unveröffentlichte Velvet Underground-Aufnahmen im Spiel sein könnten. Ein wenig hat der Mann, der nun nach einer zehnjährigen, erfolgreich absolvierten Drogenpause wieder aus der Versenkung auftaucht, auch immer noch was von der Ästhetik eines altersweisen Lou Reed. Ansonsten aber zehrt er von der Routine, mit der er hier auf souveräne Art die Welt der angeschrägten Rockmusik zwischen Glam-, Dekadenz- und Brit-Rock auf seine Weise plündert und mit einem musikalisch bemerkenswert abwechslungsreichen und inhaltlich ebenso wunderlichen wie persönlichen und humorvollen Resümee zum Thema "ich bin nicht totzukriegen" überrascht. Ein bisschen gelingt ihm so das, was Nikki Sudden aufgrund seines zu frühen Ablebens verwehrt blieb. Das ist alles nicht besonders spektakulär oder radikal - aber ungemein schlüssig, in jeder Beziehung glaubwürdig und überzeugend. Auch, weil Perrett seine ganze Familie in dieser und jener Weise mit in das Projekt einbindet, das dann von der Produzentenlegende Chris Kimsey produziert wurde. Und sowas mag Steve Wynn eben alles...


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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