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Coal Chamber - Dark Days

Coal Chamber - Dark Days
The All Blacks B.V./Roadrunner
Format: CD

In letzter Zeit machten Coal Chamber mehr durch Besetzungswechsel (Nadja Peulen ersetzte Rayna Foss-Rose am Baß), mögliche Namen fürs neue Album und ganz besonders durch die auf der Bühne ausgetragenen Streitereien zwischen Sänger Dez Fafara und Gitarrist Meegs Rascon auf sich aufmerksam. Sogar von einer Trennung war die Rede, was die Band auf ihrer Homepage aber dementierte. Doch das zählt jetzt alles nicht, denn die neue, die dritte Platte ist da. Die ist laut und heftig. Brutaler, neuer Metal mit Grunzen, Schreien und unglaublich aggressiven Gitarren-Wänden, die einen - auch wenn das jetzt abgegriffen klingt - doch tatsächlich umhauen.

Schon der Opener "Fiend" erinnert an besten Slipknot/Soulfly-Haudrauf-Metal. Auch das folgende "Glow", das man sich auf der Roadrunner-Seite als MP3 downloaden kann, ist ein sicherer Hit und dürfte auch Freunden der Richtig-hart-Fraktion gefallen. So geht es dann eigentlich immer weiter, was der Spannung leider nicht ganz so gut tut. Man weiß eben was kommt. Das ist zwar durchgehend auf einem recht hohen Niveau, doch ein bißchen Abwechslung in Form von Tempi- oder Aggro-Wechseln hätte der Platte sicher nicht geschadet. Bis zu "Rowboat". Song Nummer 9. Der beginnt psychedelisch, doomig und unglaublich fies, bleibt durchgehend recht langsam, dabei extrem brutal und ist einer der besten Songs, der je auf einer Coal Chamber-CD war. "Dark Days" ist eine trotz ein paar weniger aufregender Momente mehr als gelungene Neo-Hartwurst-Scheibe, die nicht nur Nu-Metal-Jünger einmal ganz in Ruhe antesten sollten.



-Mathias Frank-



Surfempfehlung:
www.coalchamber.com

Coal Chamber


 
 
 

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