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Tonträger-Review
 
Subterfuge - Marc

Subterfuge - Marc
Langstrumpf Records/Alive
Format: CD

Vor sechs Jahren erstmals veröffentlicht, dann lange Zeit nicht im Laden zu haben und nun endlich wieder neu aufgelegt mit einer Handvoll Bonustracks: Das ist "Marc", das zweite Album der Düsseldorfer Pop-Helden Subterfuge. Und gerade in der Rückschau ist es interessant zu hören, wie geradlinig sich die Rheinländer weiterentwickelt haben. War ihr 1993er Debüt "Fabulous" noch schwer vom lärmigen Indierock der frühen 90er (Buffalo Tom, Lemonheads etc.) beeinflußt, zeigten sie sich vor knapp zwei Jahren auf ihrem dritten Werk "I Do Birds" auf einmal von einer erwachsen-poppigen Seite, bei der der Drang, tolle Melodien und Harmonien in den Vordergrund zu stellen, größer war, als zu testen, ob der Verstärker wirklich bis elf geht. "Marc" ist der perfekte Querschnitt aus beiden Platten. Die Gitarren sind ein wenig leiser als beim Erstling, der (häufig) zweistimmige Gesang an den Beatles (via Teenage Fanclub) orientiert, bei "I Will Never Ever" darf es sogar eine Pedal Steel sein, und trotzdem hat die Band nicht verlernt, so richtig zu rocken. Nachdem schon das Original mit "Fist Fuck Photo" den Tramsong eines jeden Radio-Programm-Machers enthielt (der Song soll in Amerika ja rund um die Uhr gelaufen sein, hahaha), gibt's bei der Neuauflage nun noch vier ebenfalls 1996 eingespielte, aber nie zuvor auf einer Subterfuge-CD veröffentlichte Coverversionen, von denen vor allem der kuschelweiche Live-Favorit "Keep On Loving You" (REO Speedwagon) heraussticht. Fazit? Auch, bzw. gerade mit zeitlichem Abstand immer noch ein sehr gelungenes Album!


-Carsten Wohlfeld-



Surfempfehlung:
www.subterfuge.de

Subterfuge


 
 
 

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