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Tonträger-Review
 
Kelly Willis - Easy

Kelly Willis - Easy
Rykodisc/Zomba
Format: CD

Auf ihrer zweiten Ryko-Veröffentlichung hat Kelly Willis aus Texas einen gangbaren Pfad zwischen Nashville Sound und Songwriting Credibility gefunden. Oberflächlich betrachtet, sind Kellys Songs zunächst ja stets Country-Zuckerguss pur - in den allerdings stets ein paar ungemahlene Kaffeebohnen eingemengt sind. Denn wenn man sich ein wenig intensiver mit der Sängerin und Songwriterin Kelly Willis beschäftigt, dann merkt man schnell, dass hier viel mehr passiert als bloßes Changieren mit den Klischees. Kellys Songs sind inhaltlich alle recht persönlich gefärbt. Unter der Oberfläche - bzw. in der Struktur der Songs versteckt und besonders beim gesanglichen Vortrag modert auch immer ein Stück Verderbnis mit. Gerade diese unterschwellige Düsternis macht denn auch den Reiz ihrer Herangehensweise aus. (Auf der letzten CD, "What I Deserve", coverte sie gar Nick Drake). Musikalisch hat sich Kelly ein paar eher atypische Helfer gesucht: Chuck Prophet hilft - wie schon bei der letzten CD - an der Gitarre aus, Ian McLagan (The Faces und zuletzt Billy Bragg) an den Keyboards. Daneben sorgen Alison Krauss und Dan Tyminski (Union Station) für eine erfrischende Prise Bluegrass. Eine gelungene Referenz an die verstorbene Kirsty McColl rundet das Bild ab. Kelly Willis mag zwar Country Musik machen, sie denkt aber nicht unbedingt wie eine Country-Sängerin - und das ist auch dieses Mal das Erfolgsgeheimnis.


-Ullrich Maurer-



Surfempfehlung:
www.kellywillis.com

Kelly Willis


 
 
 

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