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Catherine Irwin - Cut Yourself A Switch

Catherine Irwin - Cut Yourself A Switch
Thrill Jockey/Indigo
Format: CD

Es gibt viele Gründe, warum Soloalben häufig nicht so gut sind wie die Band-Alben der Protagonisten. Der häufigste ist, dass der Künstler in Frage einfach zu viel will und all die seltsamen Ideen innerhalb von 45 Minuten umzusetzen versucht, die sich über 10 Jahre in einer Band angesammelt haben. Catherine Irwin macht diese Fehler zum Glück nicht. Im Gegenteil: Nach mehr als zehn Jahren bei Freakwater (die es auch weiterhin geben wird) macht die Frau mit der einmaligen Stimme auf "Cut Yourself A Switch" alles richtig. Man merkt kaum, dass ihre kongeniale Partnerin Janet Bean hier fehlt, obwohl der wunderbare Harmoniegesang der beiden die Freakwater-Platten stets zu dem machte, was sie sind. Auch solo weigert sich Catherine, die letzten 40 Jahre des amerikanischen Musikgeschehens anzuerkennen, und setzt weiterhin auf puristischen Country. Anders als bei Freakwater allerdings fehlt hier die Band, und man kann sich ganz auf die großartige Stimme Catherines und ihre herrlich altmodischen Geschichten konzentrieren. Die Pedal Steels und Dobros fehlen hier, nur eine Geige oder ein Akkordeon und der (oft kaum hörbare) Bass vom langjährigen Freakwater-Mitstreiter David Wayne Gay unterstützen Catherines Singer/Songwriter-Approach. Zugegeben, Catherine klingt hier zerbrechlicher als bei Freakwater, aber genau das macht den Charme der Platte aus. Nächstes Frühjahr will auch Janet Bean ein Soloalbum veröffentlichen, und mit dieser Platte als Maßstab wird sie sich ganz schön anstrengen müssen, wenn sie's denn besser machen will!


-Carsten Wohlfeld-



Surfempfehlung:
www.freakwater.net

Catherine Irwin


 
 
 

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