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Tonträger-Review
 
Elliott Murphy - Murph The Surf

Elliott Murphy - Murph The Surf
Blue Rose Records/In-Akustik
Format: CD

Nun, da Elliott Murphy endgültig seine Heimat bei Blue Rose gefunden hat, ist es nur allzu logisch, dass er hier auch eines seiner Lieblings-Alben wieder veröffentlicht. "Murph The Surf" - quasi die Essenz des Surf-Fans Murphy - wurde '88 als "Independent" Album eingespielt, nachdem Elliott von der Industrie die Schnauze voll hatte. Klingen tut dieses Album allerdings, als sei es Mitte der 70er aufgenommen worden. Mit einer Band, in der u.a. Saxophonist Peter Gordon und der inzwischen verstorbene Patti Smith Keyboarder Richard Sohl mitmachten, spielte Elliott hier einige seiner All-Time Favorites wie "The Fall Of Saigon" oder "Dusty Roses" ein. Ehrlich gesagt: Die klingen heutzutage im Duo-Arrangement mit Olivier Durand wesentlich besser und frischer als die doch ziemlich verstaubten und verfrickelten Original-Tracks. Im Prinzip pendelt Elliott auf diesem Album soundtechnisch so zwischen Tom Petty - und seinem Kumpel Bruce Springsteen hin und her - nur eben 10 Jahre später und nicht so knackig. Ganz überflüssig erscheinen heutzutage die eher komisch anmutenden New Wave Synthesizer, die auf den letzten Tracks zum Einsatz kommen. Es ist irgendwie schon verständlich, dass Elliott - so sehr man seine Songs auch schätzen mag - mit Scheiben wie diesen nie den großen Durchbruch hatte schaffen können, von dem er damals wohl auch schon nur noch geträumt hatte. "Surf" ist keine wirklich schlechte Scheibe, aber - gemessen an seinem Oeuvre ab "Beauregard" - auch nicht gerade eine besonders gute.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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