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The Rubinoos - Crimes Against Music Vol. 1

The Rubinoos - Crimes Against Music Vol. 1
Houston Party/Indigo
Format: CD

Der Titel ist natürlich ironisch gemeint, auch wenn man nach dem Hören dieses Albums der 60s-Revivalists nicht mehr ganz daran glauben mag. Von 1973 bis 1983 gehörten die Kalifornier zu den führenden Power-Pop-Bands, die die Ideen der Raspberries oder der Zombies am Leben erhielten und so den Weg frei machten für Bands wie Permanent Green Light oder Ted Leo And The Pharmacists. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum von 1977 ist bis heute unübertroffen und so willkommen die Reunion der Rubinoos vor einigen Jahren auch war - diese Platte mit ausschließlich Coverversionen hätte es nicht gebraucht. Erstens, weil die Rubinoos selbst ausgezeichnete Songwriter sind, und zweitens, weil die Auswahl der gecoverten Stücke streckenweise etwas lieblos ist. Songs wie "Shake Some Action" von den Flamin' Groovies oder "Heroes And Villains" (The Beach Boys) kann man einfach nicht besser machen als im Original (und The Rubinoos liefern hier den traurigen Beweis dafür), und ein Stück wie "Bend Me Shape Me" ist einfach zu abgenudelt, um eine weitere Coverversion - zudem eine, die recht nah am Original klebt - schadlos zu überstehen. So sind die Highlights rar, Elvis Costellos "Pump It Up" ist energiegeladen, "Bubblegum Music" ist zum Scheinen komisch, und Todd Rundgrens "There Goes My Inspiration" ist wirklich gelungen. Unter dem Strich eine schöne Platte, die man um halb drei nachts im Partykeller laufen lassen kann, gemessen an den früheren Errungenschaften der Rubinoos allerdings eine ziemliche Enttäuschung. Leider!


-Carsten Wohlfeld-




 
 
 

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