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Black Label Society - Blessed Hellride

Black Label Society - Blessed Hellride
Eagle Rock/edel
Format: CD

Sänger, Gitarrist, Bassist, Songwriter und Produzent von Black Label Societey ist Zakk Wylde. Kurz: Er ist die Black Label Society. Zakk, der Ozzy-Sechsaiter, der Pride & Glory-Cheffe, der Cowboy. Und damit ist eigentlich alles gesagt und jeder weiß, was kommt. Rock'n'Roll aus den Südstaaten, Whiskey getränkt und unfassbar lässig. Jeder der elf Songs sprengt mit Leichtigkeit jeden Coolheits-Pegel und macht die Platte so zum perfekten Soundtrack für die feucht-fröhliche Party unter freiem Himmel. Passend dazu heißt gleich der erste Song "Stoned And Drunk"...

Wuchtig geht es los, Zakk röhrt ins Mikro, ein treibendes Gitarren-Riff sorgt für erste Nackenübungen und schnell wird der Song zu einem Hit. Klingt etwas nach Down. Nur fast noch cooler. Ja, schade, das Highlight ist zu Ende, viel besser kann es ja nicht werden. Und tatsächlich, die nächsten Nummern reichen nicht an Song Nummer eins heran. Wenn die Platte dann zu Ende ist, möchte man nur noch den Opener und vielleicht "Stillborn" hören. Weil hier Ozzy persönlich singt. Und das richtig gut. Doch man hört sich noch einmal durch die "The Blessed Hellride". Und plötzlich stellt man fest, dass es nicht nur diese zwei Hits gibt. Mit der Zeit gibt es irgendwie nur noch Hits. Aus dem erst für langweilig befundenen "Suffering Overdue" wird ein doomiges Monster, aus dem als langweilige Country-Nummer vorverurteilten Titelsong wird ein wunderschönes Akustik-Stück, zu dem auch Phil Anselmo lässig mit den Füßen wippen wird. Und so weiter und so fort. Schon seltsam. Und doppelt schön. Denn jetzt hat man eine neue Lieblingsplatte.



-Mathias Frank-




 
 
 

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