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Tonträger-Review
 
Rebecca Hancock - Somewhere To Land

Rebecca Hancock - Somewhere To Land
Hot/Zomba
Format: CD

Wer zum Teufel ist Rebecca Hancock? Nun, da muss man schon die Liner Notes gewisser Scheiben genauer lesen: Besagte Rebecca tauchte auf diversen Scheiben ihrer Landsleute Louis Tillet und Ed Kuepper auf und hatte auch mal eine eigene Band - Watusi Now -, die indes hierzulande nicht recht bekannt sein dürfte. Nach einer gewissen Zeit abseits des Business kehrt Rebecca nun mit neuer Backing Band (The Prison Wives) und einer Solo-Scheibe wieder zurück. Der Ansatz ist hierbei recht simpel: Man nehme die Attitüde etwa einer Carole King, die Erfahrung, die man aus der Zusammenarbeit mit interessanten Songwriter-Kollegen ziehen kann, ein gewisses Geschick, tragische Liebeslieder in angenehm relaxten Settings mit sparsamen musikalischen Akzenten vorzutragen - und voila: "Somewhere To Land". Am besten kann man dieses Konzept goutieren, indem man sein Ohrenmerk auf das Joy Division Cover "Love Will Tear Us Apart" richtet. Ganz ohne die rabenschwarze Aussichtslosigkeit des urbanen Originals wandelt Rebecca diesen Track in eine sentimentale, unbeschwerte Ballade um, die der ernüchternden Botschaft des Songs doch sehr entgegensteht. So etwas bedingt Reife und Lebenserfahrung. Das ist es auch, was diese Scheibe von anderen unterscheidet: Hier findet kein Girlie zu sich selbst, sondern hier schildert eine erfahrene Frau ihre Empfindungen und Gedanken. Diese mögen vielleicht weniger spektakulär als Probleme mit Hautunreinheiten - aber irgendwie relevanter.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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