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Speedway - Save Yourself

Speedway - Save Yourself
Virgin
Format: CD

Clem Snide haben ja soeben mit der "Beautiful"-CD bewiesen, dass man Christina Aguilera-Songs - aus dem Kontext genommen - durchaus offen gegenüber stehen kann. Das tun auch Speedway aus Schottland auf ihrem Debüt, und warten mit einer rockigen Variante von "Genie In A Bottle" auf. Ansonsten ist's dann allerdings auch schon wieder Schluss mit lustig. Die anderen Tracks auf dieser Scheibe sind ernsthafte, knackie Pop-Rock-Songs, so wie sie z.B. Blondie auch in ihrer Freizeit schreiben würden. Sängerin Jill Jackson ist dabei der charismatische Ankerpunkt und arbeitet sich kompetent, aber ohne große Ecken und Kanten durch die sprudelnde, fröhliche Songmischung. Ecken und Kanten sind es dann auch, die dieser Produktion fehlen. Hinzu kommt, dass die meisten Tracks auch vollkommen ohne Überraschungen auskommen: Da, wo der Song hinzugehen droht, geht er auch hin - meistens sogar noch mehrmals. Das hat alles seine Vor- und Nachteile: Einerseits gibt es so fast nur catchy Hits - andererseits sind diese so austauschbar, dass man sich am Schluss gar nix mehre merken kann, und dann eher "Genie" als originellsten Ausreißer akzeptiert und im Gedächtnis behält. Schade auch, dass sich Speedway so gar nicht bemühen, irgendetwas spezifisch Schottisches in ihre Musik einfließen zu lassen. Was bleibt, ist ein musikalisches McDonalds-Gericht: Unterhaltsamer, aber dann doch eher belangloser und nicht richtig satt machender Radio-Pop.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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