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Tonträger-Review
 
Gameface - Four To Go

Gameface - Four To Go
Defiance/Zomba
Format: CD

Irgendwann muss es auch mal genug sein. Noch einen Durchlauf hält auch der wackerste GL-Schreiberling nicht durch und die Suche nach den ganz großen Momenten auf der neuen Gameface-Scheibe wird für beendet erklärt. Leider erfolglos. Hinter einem liegen schon fast unzählbare Stunden Gameface. Zu jeder Tages- und Nachtzeit wurde "Four To Go" gehört, in den verschiedensten Stimmungen und Momenten. Doch das große Aber-jetzt-Erlebnis bleibt aus.

Die Platte ist natürlich stark, großes Pop-Punk-Kino mit obligatorischem Emo-Einschlag. Aber so etwas wie die Magie, die Gameface zu einer kleinen Kultband gemacht hat, gibt es auf diesem Album nicht. Und auch die Abwechslung, von der Sänger Jeff Caudills in einem Interview mit den österreichischen Kollegen vom Slam-Zine erzählte, beschränkt sich auf für Gameface viel zu simple langsam-schnell-Passagen. So macht zwar fast jeder einzelne Song wirklich Spaß, die Melodien sind meist butterweich und finden zielgenau ihren Weg, die Stimme ist natürlich erneut zum Liebhaben schön, das Schlagzeug scheppert sympathisch und jede andere Band könnte auf Songs wie "This Old House", "The Word" oder ganz besonders "Give Me Something Real" wirklich stolz sein. Doch wenn eine Combo wie eben Gameface, die schon seit den frühen Neunziger wundervollen Alben gemacht hat, mit manchen Songs nur knapp an der Bedeutungslosigkeit vorbeikratzt, läuft irgendwas schief. Und dann ist da ja auch noch die Sache mit der fehlenden Magie...



-Mathias Frank-




 
 
 

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