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Tonträger-Review
 
Dayna Kurtz - Beautiful Yesterday

Dayna Kurtz - Beautiful Yesterday
Munich Records/Indigo
Format: CD

Es ist schon folgerichtig, dass ein Aufkleber auf der Scheibe prangt, der auf Norah Jones' Gast-Auftritt hinweist. Warum sollte nicht auch einmal Dayna Kurtz etwas von dem Kuchen abbekommen, an dem ihre berühmtere Kollegin schon seit einiger Zeit knabbert? Immerhin ist das Genre, dem sich Dayna verpflichtet fühlt - die gediegene, jazzig inspirierte Ballade -, ja auch jenes, auf dem sich die Tochter von Ravi Shankhar tummelt. Dayna Kurtz ist eine begnadete Geschichtenerzählerin mit einer beeindruckenden Stimme und der Fähigkeit, in ihren Songs alternative Welten zu kreieren, die an Glaubwürdigkeit kaum Wünsche offen lassen. Vielleicht ist sie gerade deswegen auf dieser Scheibe auch als Interpretin besonders erfolgreich. Wie eine Schauspielerin, die das, was sie spielt, schon mal selber erlebt hat, greift sie sich Songs wie Leonard Cohens "Everybody Knows", Mary Hopkins' alte Paule McCartney-Nummer "Those Were The Days", Eszter Balints "Amsterdam Crown" oder das Ur-Chanson "Parlez-moi d'amour" (auf französisch vorgetragen) und lässt diese nicht mehr los, bis sie zu ihren eigenen geworden sind. Daneben überzeugt sie mit eigenen Songs in der gleichen Tonlage, die indes mehr in Richtung Blues und Jazz schielen, als noch die ihres Debüt-Albums "Postcards From The Edge" - was aber auch Sinn macht, denn die Performerin Dayna Kurtz braucht die intime Enge balladesker Szenarien, um sich voll und ganz entfalten zu können. (Wovon man sich übrigens z.B. auf ihrer DVD "Postcards From Amsterdam" überzeugen kann)


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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