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Tonträger-Review
 
Thalia Zedek - Trust Not Those In Whom Without Some Touch Of Madness / Hell Is In Hello

Thalia Zedek - Trust Not Those In Whom Without Some Touch Of Madness / Hell Is In Hello
Thrill Jockey/Rough Trade
Format: CD

Eher zufällig erscheint jetzt zeitgleich zur neuen Studio-CD von Thalia Zedek auch eine Sammlung mit Live-Stücken auf dem Return To Sender Mail-Order Label. Es ist aber ein glücklicher Zufall, da sich beide Werke hervorragend ergänzen. (Mit dem Track "Hell Is In Hello" gibt es gar auch eine Überschneidung) Die Scheibe mit dem langen Namen ist Thalias zweites Solo-Werk nach dem Ende von Come und es setzt nahtlos auf dem auf, was sie auf "Been Here And Gone" präsentierte: Es gibt eine eigenwillige, manchmal spröde, manchmal komplexe Sammlung düster-romatischer Songs, die allesamt ebensowenig fröhlich wie verzweifelt klingen, sondern jenes ganz spezifische, gefühlsmäßige Limbo ausloten, in dem Thalia herumstochert. Unterstützt von ihrer Touring-Band (und deutlich geprägt von Dave Currys Viola) agiert sie dabei weit weniger rock-orientiert als z.B. mit Come und der Sound der CD unterscheidet sich nicht wesentlich von dem ihrer Live-Konzerte. Die große Produktion oder Pose sucht man vergebens. Thalias Werk befindet sich stets im Entstehen und daran lässt sie den Hörer teilhaben. Gerade deshalb ist "Hell Is In Hello" der perfekte Begleiter zur neuen Studio CD - ganz einmal davon abgesehen, dass es hier - quasi als Bonus - noch einige Come-Tracks in eher ungewöhnlich sparsamen Live Versionen gibt. Wie Chris Brokaw auch hat Thalia Zedek nach Come eine ganz eigene musikalische Sprache gefunden, die Sie auf diesen beiden Werken weiter verfeinert.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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