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Tonträger-Review
 
Hayden - Elk-Lake Serenade

Hayden - Elk-Lake Serenade
Loose/Soulfood
Format: CD

Zugegeben, die ganz großen Erwartungen, die man an den damals jungen Songwriter aus Kanada hegte, als er mit den Cowboy Junkies und seiner ersten CD "Everything I Long For" bei uns tourte, konnte er im Nachhinein nicht erfüllen. Das galt auch für den kommerziellen Erfolg, der schlicht ausblieb. Nach einigen halbherzigen Versuchen und natürlich auch nach dem üblichen Rauswurf bei der Industrie gab's erst mal eine schmollige Auszeit, bevor der sensible Songwriter auf einem kleineren Label einen Neuanfang wagte. Sowohl geschäftlich, wie auch künstlerisch, denn er begann mit "Skyscraper National Park" 2002 noch mal ganz von vorne. Die neue Scheibe knüpft dabei jetzt ungefähr da an, wo er mit "Everything" aufsetzte. Wenn er will, hat Hayden eine ganz eigene, ungewöhnliche Art mit Harmonien und Melodien zu hantieren, die zusammen mit seinem leicht nöligen Gesang mit gelegentlichem Kurt Cobain Gebrülle durchaus einen hohen Wiedererkennungswert haben. Auf der neuen Scheibe arbeitet er des Weiteren des Öfteren mit einem Piano - was ihn wohl aus songwriterisch inspirierte - und vor allen Dingen klagt er nicht bloß sein Leid in die Welt hinaus (wie er das besonders auf seinen CDs zwei und drei tat), sondern schreibt kurze, knappe, aber vollständige Oden an die jeweils zu besingende Situation. Alles in allem ist dieses akustische Werk zwar keine direkte Offenbarung, aber auf jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Die nächste Scheibe muss dann aber bitte endlich der Knaller werden, auf den wir seit "Everything" warten.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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