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Tonträger-Review
 
Hattler - Bass Cuts

Hattler - Bass Cuts
Bassball Recordings/edel
Format: CD

Schon anlässlich der Veröffentlichung der letzten Kraan-Scheibe überlegte Hellmut Hattler ja laut, dass es doch mal wieser Zeit für ein Instrumental-Album sei. Nun ist "Bass Cuts" zwar überwiegend instrumental, enthält aber dann doch zwei Tracks mit Vocals (natürlich von Hellmuts Leib- und Magensängerinnen Nkechi Mbakwe und Sandy Wollasch) und darunter mit "The Saying" gar den coolsten Hattler-Track seit langem. Alleine wegen dieser Nummer - einem atmosphärisch dichtem, hypnotischem Trance-Disco Track mit mantraartig eingestreuten Gsangslinien - lohnt bereits der Erwerb dieser Scheibe. Ansonsten verlässt sich Hattler wieder sehr auf seine remixenden Computerfrickelfreunde und steuert bemerkenswert zurückhaltende Beiträge auf dem Instrument seiner Wahl bei. Zwar ist es ja bekannt, dass Hellmut nicht so sehr auf virtuoses Gefrickel steht, die Bassläufe auf "Bass Cuts" erscheinen aber besonders homogen in das Gesamtbild eingeflochten. Respekt vor soviel Demut! Stilistisch geht diese Scheibe ein wenig weg von der sonst üblichen Fusion-Stimmung und orientiert sich soundmäßig gar in Richtung Club-Szene. Neben "The Saying" gibt es so noch den einen oder anderen Track, den man sich auch in der Disco vorstellen könnte. Und ein verkappter Kraan-Track ("Exotica" inkl. Ingo Bischof und Peter Wolbrandt) ist auch dabei. Mit "Bass Cuts" schafft es Hattler wieder einmal, die verschiedenen Seelen in seiner Brust auf elegante Art zu Tönen zu machen.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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