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The Frames - Burn The Maps

The Frames - Burn The Maps
Anti/Epitaph/SPV
Format: CD

Es ist ein schmaler Grat zwischen Langeweile und Schönheit. The Frames überschreiten diesen des Öfteren und haben beides im Repertoire. Wunderbare, zum Träumen schöne Balladen, noisige Brecher und völlig belanglose, sehr nervige Nummern. Und damit haben sie in ihrer irischen Heimat mächtig Erfolg. Platin, Nummer 1 und vieles mehr. Warum? Keine Ahnung.

The Frames sollen - so hörte man im Vorfeld - eine Mischung aus U2 und Radiohead sein. Auch die Genres Emo und Folk fallen häufig im Bezug auf die Band. Obskur und spannend könnte man meinen. Und hoffen. Durchaus okay (also die Summe aus wunderbar und belanglos) weiß man, wenn man sie denn mal gehört hat. Denn während Songs wie der Opener "Happy" oder "Sideways Down" nur lang (-weilig und -atmig) sind und man überlegt, ob man nicht doch lieber Radioheads "OK Computer" hören sollte, haben The Frames auch Songs wie beispielsweise "Finally" im Programm. Der ist etwas mehr Folk, etwas weniger Heulsusen-Emo. Trotzdem schmachten The Frames, Melancholie zum Mitmachen und man verliert sich in der Schönheit der Nummer. Genau wie "Trying". Eine äußerst sparsam instrumentierte, hemmunglos kitschige, aber trotzdem großartige Ballade. Und zwischendurch geben The Frames Gas, werden krachiger, verzerrter ("Fake", "Underglass") und gäbe es nicht die paar Ausfälle, wäre "Burn The Maps" ein Granate von Album. So haben die Labelmates von Tom Waits, Nick Cave, Marianne Faithfull und der Weakerthans nur ein solides fünftes Studio-Werk gemacht.



-Mathias Frank-




 
 
 

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