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Halfway - Farewell To The Fainthearted

Halfway - Farewell To The Fainthearted
Laughing Outlaw
Format: CD

Halfway-Sänger Chris Dale kling ein wenig wie Michael Stipe. Und da seine Band sich dem soliden Alt-Country-Rock verschrieben hat, klingt die Debüt-CD von Halfway demzufolge wie The Tragically Hip in ihrer frühen Phase. Das ist so zu verstehen, dass Halfway aus Australien und nicht aus den USA stammen und insofern - trotz einer gewissen Folk- und Country-Seligkeit - mehr von den schroffen Landsleuten, als der im Vergleich eher pflegeleichten Band aus Athens, Georgia, haben. Das klingt jetzt so, als gäbe es gar keine Eigenarten, die das Septett (immerhin) aus Brisbane auszeichnet. Und das ist auch fast so: Zwar kommt das alles recht solide und gekonnt daher, hat gewiss Seele und klingt - u.a. aufgrund der fast orchestralen Möglichkeiten, die sich bei sieben Mann (inkl. eigenem Banjo-Player) nun mal bieten - auch alles sehr angenehm und rund. Nur eben nicht eigenständig. Wie auch, wenn sich Halfway konsequent aller möglichen Americana-Klischees bedienen und dabei keineswegs den Anspruch haben, irgendwie anders - spezifisch australisch z.B. - zu klingen. (Bevor es jetzt losgeht: Sogar Midnight Oil haben zuweilen Didgeridoos erklingen lassen.) Allerdings muss man diesen Umstand des Unspezifischen ja nicht unbedingt überbewerten: Wer nämlich auf klassischen Americana-Sound steht, der wird bei Halfway ausgezeichnet bedient und angenehm unterhalten. Es gibt halt einfach nur zu viele dieser Bands! Die Weiterentwicklung kann indes ja in Zukunft noch stattfinden. Potential haben Halfway nämlich genügend.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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