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Tonträger-Review
 
Architecture In Helsinki - In Case We Die

Architecture In Helsinki - In Case We Die
V2/Rough Trade
Format: CD

"Fingers Crossed" hieß das Debüt des achtköpfigen Musiker-Kollektivs aus dem australischen Melbourne, und das Daumendrücken hat sich gelohnt. Weiterentwickelt hat sich die Band, besser geworden ist sie, aber ausgetrampelten Pfaden folgt sie - zum Glück - immer noch nicht. Was hier vielstimmig und unglaublich euphorisch, lebensbejahend und in jeder Sekunde mitreißend aus den Boxen schallt, ist nur im weitesten Sinne Indiepop, dafür sorgen unzählige Tempo- und Stimmungswechsel, verquere Momente und skurriles Instrumentarium, was zwischen Lo-Fi-Geschrammel, kurzen, augenzwinkernden Klassikanwandlungen und tanzbarem Synth-Pop alles möglich sein lässt. Die Hilflosigkeit beim Versuch, die Musik der Multiinstrumentalisten um Cameron Bird treffend zu beschreiben, gipfelt oft darin, die kanadischen Arcade Fire als Vergleich zu bemühen. Dabei sind die einzigen Parallelen zwischen den beiden Bands, dass beide mehr Mitglieder haben als durchschnittliche Indierock-Combos und beide aus vergleichsweise entlegenen Winkeln stammen. Vergleiche mit Belle & Sebastian, Built To Spill oder They Might Be Giants beschreiben AIH auch nur punktuell und sind von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Die einzige Band, mit der ein Vergleich wohl legitim wäre, dürften die seligen New Bad Things sein, aber was sagen wir da: AIH sind einfach unbeschreiblich!


-Carsten Wohlfeld-




 
 
 

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