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Lake - The Blast OF Silence

Lake - The Blast OF Silence
Mad As Hell/In-Akustik
Format: CD

Wenn ein Musiker es versteht, sich selbst hinter seiner Musik zurückzunehmen, ist dies für gemeinhin ja ein löblicher Aspekt. Im Falle von Lake war das immer schon ein bisschen extremer. Das Bemühen von Alex Conti, dem letzten verbleibenden Originalmitglied aus der Anfangsphase, und seinen Mannen war es ja stets, so amerikanisch wie möglich zu klingen. Sicher, das ist ihnen auch bereits 1976 zu Zeiten von "On The Run" gelungen. Der Preis dafür war und ist allerdings eine fast aufdringliche Beliebigkeit, die sich auch auf der neuen "Re-Union"-Scheibe nahtlos fortsetzt. Lake 2006 klingt wie Lake 1976 - oder besser: Wie eine BELIEBIGE US-Band aus jener Zeit. D.h.: Heutzutage doch zumindest recht antiquiert. Hinzu kommt noch, dass alle neuen Stücke um das jeweils zentrale Gitarrensolo von Conti herum konstruiert zu sein scheinen und der aktuelle Sänger, Mike Starrs, dem verstorbenen James Hopkins-Harrison - seines Zeichens auch nicht unbedingt ein charismatischer Sänger - keinesfalls das Wasser reichen kann. Allerdings: Das ist alles auch nicht unbedingt schlechter als vergleichbare Bemühungen internationaler Kapellen, denn rein technisch gibt's und gab's ja bei Lake nie etwas zu mäkeln. In gewisser Weise geben sich die Jungs sogar Mühe und versuchen mit verschiedenen Stilen und verschachtelten Arrangements zu spielen. Wem so etwas gefällt und wer auf dergestalt reinrassige Retro-Sounds steht, der ist sicher mit "Blast Of Silence" recht gut bedient.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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