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Dirty Pretty Things - Waterloo To Anywhere

Dirty Pretty Things - Waterloo To Anywhere
Mercury/Vertigo/Universal
Format: CD

Die Libertines sind lange tot und die Babyshambles und ganz besonders Kopf Pete Doherty langweilen und nerven. Was bleibt sind also die Dirty Pretty Things, die mit ihrem Debüt nicht nur gefallen können, sondern auch auf Randgeschichten verzichten und einfach munter musizieren.

Die Band besteht aus Carl Barat und seinem ehemaligen Libertines-Kollegen Gary Powell, dazu gesellen sich der frühere The Cooper Temple Clause-Bassist Didz Hammond sowie Gitarrist Anthony Rossomando (The Damn Personal) und zusammen punkrocken sie herrlich locker durch mehr als 30 Jahre Musikgeschichte. Natürlich klingt die libertinsche Vergangenheit durch, und das wollen wir und das erwarten wir auch. Schließlich waren die gut. Dazu werden die Sex Pistols, The Clash und auch die Buzzcocks zitiert, mit den Beatles experimentiert, es wird die Garage gepoppt, mit den Strokes gejamt und bei "The Genty Cave" sogar der Reggae eingeflogen. Kurz: viel Holz auf wenig Silber. Und trotzdem gibt es so etwas wie einen Faden, den Faden der Lust nämlich. Das Werk klingt nur selten gezwungen, meist aber spontan, schmutzig und schnell. Viele Stile, eine Band, elf Songs, ein starkes Album namens "Waterloo To Anywhere".



-Mathias Frank-




 
 
 

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