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Head Automatica - Popaganda

Head Automatica - Popaganda
Inkubator/Soulfood
Format: CD

Was haben Head Automatica Anfang letzten Jahres für ein Meisterwerk veröffentlicht. Und was für eine teilweise doch durchschnittliche Scheibe ist nun "Popaganda" geworden. Hat uns "Decadence" noch mit seiner musikalischen Vielseitigkeit begeistert, klingt der Nachfolger bis auf wenige Ausnahmen überraschend austauschbar. Dabei war es doch gerade das, was die Band um Glassjaw-Sänger Daryl Palumbo immer ausgezeichnet hat: Ihre Einzigartigkeit.

Noch immer hat die inzwischen zum Quintett gewachsene und um Dan "The Automator" ärmere Band einige Kracher am Start. "Egyptian Musik" ist so einer, der mit seinen elektronischen Spielereien noch stark an das Debüt erinnert und so etwas wie der Dancefloor-Hit der Scheibe geworden ist. Auch "Nowhere Fast" fällt mit seinem Disco-Charme ein wenig aus der Reihe, hat aber schon nicht mehr die wirkliche Klasse von damals. Ansonsten gibt es sicherlich schöne und hymnische Power-Pop-Songs wie das wirklich tolle "Laughing At You" oder luftige "Cannibal Girl". Die Nummern haben Wumms, wenn sie ihn brauchen, allesamt einen Haufen Eingängigkeit und Charme und an sich kann man nichts gegen sie sagen. Aber da gibt es eben leider auch wirklich unspannende Songs wie den Opener "Graduation Day" oder das schon arg cheesige "Lying Through Your Teeth", die man von einer Band wie Head Automatica einfach nicht hören möchte. Was man wirklich möchte, findet sich am Ende von "Popaganda" in Form des Chris Lord-Alge Remix des Debüt-Hits "Beating Heart Baby". Ach ja...



-Mathias Frank-




 
 
 

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