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Helmet - Monochrome

Helmet - Monochrome
DRT/Soulfood
Format: CD

Mit "Size Matters" und großartigen Live-Auftritten feierten Page Hamilton und seine Band Helmet vor zwei Jahren ein begeisterndes Comeback. Nun erscheint das neue Album und auch als Helmet-Fanatiker muss man zugeben: Natürlich gut, aber nicht mehr brillant.

Wer den Vorgänger oder Frühwerke wie "Meantime" oder "Betty" mag, sollte natürlich auch hier mal reinhören, denn Hamilton macht im Grunde noch immer das, was er schon immer tat. Doch er macht es leider nicht mehr so gut. Die sonst so einzigartigen Riffs treffen nicht mehr mitten ins Herz, der Gesang wirkt stellenweise übertrieben und gewollt böse (höre: "Brand New") und dadurch fast schon ein wenig unglaubwürdig und auch die Melodien setzen sich einfach nicht mehr so fest. Dazu kommt eine recht durchschnittliche Produktion und schlimme Soli (höre: "On Your Way Down") und es entsteht tatsächlich der Eindruck, dass wir es hier mit einem halbfertigen, nicht mit vollem Herzblut hergestellten Album zu tun haben. Dabei war es doch stets genau das, was Helmet ausgezeichnet hat: Leidenschaft.

Sicher ist "Monochrome" kein schlechtes Album, denn das wird es aus dem Hause Helmet (derzeit sind neben Hamilton noch Chris Taynor, Jeremy Chatelain und Mike Jost dabei) wohl nie geben und sicher kann man sich Songs wie "Gone", das noch aus Gandhi-Zeiten stammende "Money Shot" und ganz besonders "Goodbye" (Anspieltipp!) wunderbar anhören und gäbe es die Vergangenheit nicht, würde man dieses Werk vermutlich mächtig abfeiern. Doch weil Hamilton schon zu oft bewiesen hat, zu was er im Stande ist, ist dieses Album dann doch eine kleine Enttäuschung.

Anhören: "Gone", "Monochrome" und "Money Shot"



-Mathias Frank-




 
 
 

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