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Tonträger-Review
 
Deftones - Saturday Night Wrist

Deftones - Saturday Night Wrist
Maverick/Warner Music
Format: CD

Auf die Deftones ist Verlass. Sicher fanden einige das letzte, selbstbetitelte Album nicht mehr so stark wie "White Pony", aber selbst Chino und seinen Mannen können ja nicht nur Klassiker produzieren. Das haben sie auch mit "Saturday Night Wrist" nicht geschafft, eine mal wieder verdammt tolle Scheibe aber ist es dann doch geworden. Und eine abwechslungsreiche noch dazu.

Der Opener "Hole In The Earth" ist noch eine recht ruhige, verträumte Nummer, wie man sie von den Deftones kennt. Auch "Beware" mit sechs Minuten Laufzeit oder die "Cherry Waves" fallen mächtig episch aus und gehören zur ruhigen Gattung. "Rapture" aber zum Beispiel geht dann aber schon mächtig nach vorne, es wird fies und Moreno kreischt sich frustiert seinen offensichtliche Hass und seine Wut von der Seele. Hardcore? Irgendwie schon. Auch "Rats! Rats! Rats!" mit seinen Metal-Riffs oder das verzerrte "Combat" sind für deftonische Verhältnisse extrem bissig, extrem hart und extrem in die Fresse. Keine Spur mehr von Team Sleep, nur noch Rawk und das steht besonders Chino außerordentlich gut. Denn nun kann er mal wieder beweisen, dass er nicht nur leiden, sondern auch wüten kann. Weder das eine noch das andere sollten die Deftones-Fans beim Genuss dieser Platte tun. Sie sollten sich lieber freuen, dass ihre Lieblinge das Rocken nicht verlernt haben und dabei trotzdem große, emotionale Hits am Start haben, das Ganze mit der freakigen Elektro-Pop-Nummer "Pink Cellphone" auflockern und so eine eben verdammt abwechslungsreiche Platte geschaffen haben.

Anhören "Saturday Night Wrist"



-Mathias Frank-




 
 
 

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