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Tonträger-Review
 
Neil Young - Live At Massey Hall 1971

Neil Young - Live At Massey Hall 1971
Reprise/Warner Music Vision
Format: CD

Als Neil Young im Januar 1971 dieses akustische Konzert in Toronto gab, befand er sich zweifelsohne auf dem Höhepunkt seiner kreativen Schaffenskraft. Gerade war "After The Gold Rush" erschienen, Young feierte mit CSNY Erfolge (u.a. mit der Single "Ohio") und tourte unablässig - auch mit Crazy Horse. Der Mitschnitt war ursprünglich als Ausgangspunkt einer Live-Doppel-LP gedacht, geriet dann allerdings in Vergessenheit. Denn Young entschied sich, das hier vorgestellte, neue Material dann doch lieber im Studio aufzunehmen und das Ergebnis war "Harvest". Wir kommen hier also in den Genuss eines Showcases der neuen Songs, die heutzutage zu den legendären Young-Klassikern schlechthin gehören. Am wichtigsten für Fans ist dabei vielleicht der Umstand, dass Young - anders als heute - noch mit seinem Publikum redete und die ganzen Tracks auch erklärt. So erfahren wir, wer der "Old Man" ist, warum ein Mann eine Maid braucht, um wen genau es bei "The Needle And The Damage Done" geht und wo Young seine Stücke schrieb. Einige der Songs waren damals offensichtlich noch nicht einmal fertig: So endet "Damage" ziemlich abrupt und "Heart Of Gold" findet sich als Skizze in einer noch ziemlich unstrukturierten Version von "A Man Needs A Maid". Abgerundet wird das Ganze von damals bereits bekannten Tracks, wobei Neils Landsleute besonders das gerade frische "Ohio" frenetisch bejubeln. "Live At Massey" ist in vielerlei Hinsicht sicherlich so etwas wie ein fehlendes Glied. Und sei es auch nur, um vielleicht "Harvest" aus einer neuen Perspektive zu beleuchten.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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