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Hobotalk - Homesick For Nowhere

Hobotalk - Homesick For Nowhere
Glitterhouse/Indigo
Format: CD

Dass Mark Pilley gute Songs schreiben kann, wissen nicht nur die Kritiker. Auch unter seinen Kollegen findet der Schotte etliche Fans. Und einige davon machen bei der neuen Hobotalk-Scheibe dann auch mit: Martin Stephenson, Chris & Carla, Michael Weston King und gerüchteweise Mike Scott gehören z.B. dazu. Was die besagten Kollegen reizte, auf dem neuen Werk mitzumachen, ist offensichtlich, denn wie kaum ein Songwriter seiner Generation ist Mark Pilley im Laufe der drei Hobotalk-Veröffentlichungen unaufhörlich gewachsen. Von der bloßen Americana-Emulation auf dem Debüt bis hin zu den verstiegenen, aber immer zu Herzen gehenden Kleinkunstwerken auf dem neuen Werk, die auf liebevolle Weise mit Streichern, Keyboards, Akkordeon, Mundharmonika usw. verziert sind (und die mit skurrilen kleinen Instrumentals aufgelockert werden), ist es wahrlich ein weiter Weg.

Heutzutage schreibt Pilley wunderschöne Melodien und verbreitet - trotz einer gewissen melancholischen Note - stets eine angenehme Wohlfühl-Stimmung. Eigenartig ist in diesem Zusammenhang eigentlich nur noch der Umstand, dass Hobotalk immer noch keinen hauptamtlichen Bassisten ihr Eigen nennen, wodurch auch diese Scheibe folkseliger erscheint als sie im Grunde ist. Davon abgesehen gibt es an diesem Werk indes nichts zu meckern. Das ist feinfühliges, sentimentales schottisches Songwriting at its best.



-Ullrich Maurer-




 
 
 

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