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Tonträger-Review
 
Vanessa Paradis - Divinidylle

Vanessa Paradis - Divinidylle
Universal
Format: CD

Allzu oft macht Frau Depp ja keine Scheiben. Und wenn, dann eher seltsame. Das letzte Lebenszeichen waren die Tracks des Soundtracks des wirren Science Fiction Acid-Spektakels "Atomik Circus" - eher eine parodistische Angelegenheit. So ähnlich geht es hier im Prinzip weiter, denn als musikalischen Partner suchte sich Vanessa Frankreichs flamboyantesten Pop-Star M aus. Wie auf seinen eigenen Scheiben spielt M auch auf dieser Kollaboration mit den Versatzstücken aus der Popmusik der - sagen wir mal - letzten 15 Jahre. Zwar arbeitete Vanessa auch selbst an den Songs mit, doch die meisten Stücke stammen von anderen. Das passt natürlich zu Ms Faible für das Mischen im Allgemeinen. Das Problem dabei ist dann meist das, dass sich in dem Bemühen, einer bestimmten Idee einen Unterhaltungswert abzugewinnen, eine allgemein unernste Note einschleicht, die das ganze überspitzt in die Lustigkeit zwingt. Besser als die fröhlichen musikalischen Mixgetränke mit allem, was Chanson, Pop, Rock'n'Roll und Comedy so hergeben, funktionieren eigentlich die getrageneren, balladesken Momente, von denen es freilich nicht allzu viele gibt. Der Rest ist irgendwie kindlicher Pop, der leider aber sehr viel weniger extrem ist als die Auswüchse auf "Atomik Circus" und nun gar nichts mehr mit der Vanessa Paradis der Gainsbourg oder Kravitz-Ära gemein hat.


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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