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Dampfmaschine - I Love My Body

Dampfmaschine - I Love My Body
Bitzcore/Soulfood
Format: CD

Digipack, Klappcover, als Buch oder im Pappschuber - es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten, eine CD zu verpacken. Die Dampfmaschine aber setzt dem Ganzen die Krone auf und steckt ihren neuen Silberling einfach zwischen zwei quadratische Pappen. Und hält diese mit einer rostigen Schraube zusammen. Kann man machen.

Auch sonst fällt das Osnabrücker Quinett - das zwischenzeitlich als Good Witch Of The South musizierte - auf. Denn dieses Album wurde nicht Stück für Stück eingespielt, sondern in einem Abwasch. Produzent Claus Grabke (Thumb) beschreibt es so: "Die Idee war: Dampfmaschine spielt das ganze Monstrum in einem Take ein. Was dabei passiert, Fehler, Husten, Gerede, Stimmen der Gitarre etc. kommt mit auf's Band und gehört zum Album. In so einem Umfeld gibt's keine Fehler - da wird der Fehler zum Pinselstrich!" So haben sie es getan und man hört alles. Und möchte das auch. Man genießt es, man schmunzelt, man nickt. Musikalisch gibt es hier die volle Dröhnung. Dampfmaschine bewegen sich zwischen Turbostaat, Black Sabbath, Smoke Blow und Black Flag. Punk, Rock, Lärm und alles in deutsch eingesungen. Siggy gröhlt, spricht, singt, die Band prügelt, groovt und flippt aus. Es scheppert, es klingt dreckig und bei aller Planung spontan. Zwischendurch werden Trio ("Los Paul") und Joachim Witt ("Strenges Mädchen") gecovert und schnell findet man Gefallen an diesem Monstrum. Es reißt einen mit, man macht lauter, man macht Platz und man freut sich, die Band live zu erleben. Es dürftet ein Erlebnis werden.



-Mathias Frank-




 
 
 

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