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The Welch Boys - Drinkin' Angry

The Welch Boys - Drinkin' Angry
I Scream Records/SPV
Format: CD

Noch respektloser. Deutlich direkter. Irgendwie auch alberner. Gewohnt prollig und motiviert. Einen dicken Zacken hymnischer und dadurch auch mitreißender. Das neue Album der Welch Boys geht im Vergleich zum zwei Jahre alten Vorgänger als klarer Sieger hervor.

Die Band um Slapshots Ed Lalli und T.J. Welch von den Blue Bloods macht auf "Drinkin’ Angry" nicht viel anders, sie macht es nur besser. Nummern wie "Head In The Sand" oder "No Hope" sind entgegen ihrer Titel einfach nur tolle Punkrock-Lieder, wie man sie aus Boston und Bands wie Far From Finished oder den Dropkick Murphys kennt. Hier dominieren die Sing-A-Longs von der Straße, die eingänigen Chöre, die Fankurven-ähnlichen Refrains. Und das alles in einer Qualität, dass Stillsitzen kaum möglich ist. Zu keiner Sekunde. Voller Inbrunst nämlich gröhlen sich die fünf Kerle hier durch ihre 18 Tracks, von denen "Let's Break The Law" eigentlich von der Anti Nowhere Leauge stammt und von denen tatsächlich jeder Spaß macht. Jeder. Ein besonderer Schmunzler ist "Pervert", in dem eine kindliche Stimme immer wieder den Namen des Gitarristen von The Who nennt, tatsächlich ergreifend kommt "Charlie The Marine", kurz und knackig der ramoneske Rausschmeißer "Sonic Lobotomy". Zitat: "Raise a fist and drink a beer with us". Prost.



-Mathias Frank-




 
 
 

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