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Tonträger-Review
 
Alela Diane - To Be Still

Alela Diane - To Be Still
Fargo/Rough Trade
Format: CD

Bereits als ihre Debüt-CD "The Pirates Gospel" noch in den Startlöchern stand, arbeitete Alela Diane Menig an den Songs zu dieser zweiten Scheibe unter eigenem Namen (zwischenzeitlich sang sie ja noch bei den Headless Heroes) - und schwor damals bereits, dass die neuen Stücke etwas reichhaltiger arrangiert sein sollten als die sparsamen Folk-Balladen auf dem ersten Werk. Damals konnte ja noch keiner ahnen, dass Alela - zunächst in Frankreich, dann aber auch uns - einschlagen würde wie eine Bombe. Und eigentlich genau deswegen, weil sie eben so still ist, wie es der Titel der zweiten Scheibe auch noch mal beschwört.

Es ist dann auch nicht ganz so schlimm geworden mit der Weiterentwicklung: Neben den "Piratenchören", die ja auch bereits auf dem Debüt auftauchen, gibt es ein wenig Fiedel (via Michael Hurley), Banjo, Harmoniegesang und gelegentlich ein interessant integriertes Schlagzeug, das ganz prächtig mit den immer noch vorherrschenden Folkweisen kontrastiert. Der wesentliche Unterschied zum Debüt sind dann auch weniger die musikalischen, als vielmehr die songwriterischen Fortschritte, die Alela gemacht hat. Immer noch stehen die durch kleine Skurrilitäten angestoßenen Folksongs Alelas im Zentrum, nur dass die dieses Mal weitaus grandiosere Melodien zustande bringt, die sie dann auch noch besonders herzzerreißend darbietet. Auch sind die Stücke untereinander abwechslungsreicher geworden - obwohl immer noch der selbst angeeignete, autodidaktisch geprägte und somit unkonventionelle Gitarrenstil Alelas den Ton angibt. Fazit: Sehr viel besser hätte man das "schwierige" zweite Album in dem Fall kaum hinbekommen können.



-Ullrich Maurer-




 
 
 

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