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Tonträger-Review
 
The Villains - Slow Train

The Villains - Slow Train
Esox/Alive
Format: CD

Ist es ein Zufall? Nach Black Rust sind die Villains aus Sachsen-Anhalt bereits die zweite deutsche Band, die sich - ohne elektrische Gitarren, dafür aber mit einem Keyboarder im Gepäck - der Americana-Musik im weitesten Sinne verschrieben hat. Obwohl: The Villains gehen sogar noch einen Schritt weiter als die Jungs aus Westfalen. Sie singen nämlich die Hälfte ihrer Songs auf Englisch und die andere auf Deutsch. Dabei gelingt beides erstaunlich gut. (Erstaunlich deswegen, weil das - aus Angst vor dem Marketing-Aspekt - kaum jemand macht.) Das Thema der Scheibe ist musikalisch die Melancholie (man beachte nur den Mann mit dem in den Händen vergrabenen Gesicht, der das optische Aushängeschild der Band geworden ist) und inhaltlich die lange Reise per se - allerdings nicht unbedingt, wie im amerikanischen üblich, als Ausdruck von Rastlosigkeit, sondern, im übertragenen Sinne, als Metapher des irdischen Daseins als Solchem. Trotzdem ist das alles nicht grau in grau gehalten, sondern - unter anderem aufgrund der warmen Instrumentierung und der hervorragenden Produktion - auch angenehm zu konsumieren. Kann man machen!


-Ullrich Maurer-




 
 
 

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