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Tonträger-Review
 
William Patrick Corgan - Ogilala

William Patrick Corgan - Ogilala
BMG Rights Management/Warner Music
Format: CD

Billy, Bill oder William Patrick ist egal, am Ende ist es Corgan und der hat eine unglaubliche Stimme, die auch dieses Album unglaublich gut macht. Und nur sie, die alleine, nicht Rick Rubin auf dem Produzenten-Sessel, nicht James Iha, der hier einmal zur Gitarre greift, nicht das ganze Drumherum, nicht die Instrumente, nicht mal die Lieder. Sondern diese Stimme. Dass obendrein auch die Lieder was können, macht die Sache natürlich nicht schlechter. Und diese Lieder hier, die auf seinem neuen Solo-Album, sind ziemlich schön.

Meist ruhig, sehr reduziert und auch deshalb hoch emotional und gleichzeitig roh, ehrlich, unverfälscht. Oder wie Corgan sagte, die Songs "benötigten wenig Verzierung". Schön gesagt, passend gesagt. Denn viel wird nicht um die Lieder geschraubt. Mal ein Klavier, mal Streicher, einmal eben Iha. Und mehr brauchen sie nicht. Weder das dunkle Eröffnungsstück "Zowie", noch das vorab veröffentlichte "Aeronaut" (und wer muss hier nicht an "Disarm" denken?), weder der Iha-Song "Processional" noch das etwas schnellere, aber sicher nicht schnelle "Half-Life Of An Autodidact" oder das persönliche Lieblings-Stück "The Long Goodbye". Nein, jeder Song muss genau so sein. Dass sich Corgan mit dieser Methode hier und da musikalisch nicht unbedingt wiederholt, aber auf die ganz große Vielfalt verzichtet, lässt sich da natürlich nicht vermeiden. Aber das macht nichts, jeder Song für sich gefällt und wenn jeder Song auf einem Album sehr gut ist, dann ist genau das in der Regel auch das ganze Album. "Ogilala" macht da keine Ausnahme.



-Mathias Frank-


Video: "The Spaniards"
Audio: "Aeronaut"


 
 
 

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