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Tonträger-Review
 
American Nightmare - American Nightmare

American Nightmare - American Nightmare
Rise
Format: CD

Wenn du deinen Namen an eine Coverband abtreten musst... so geschehen bei American Nightmare, die sich im Jahre 2003 in Give Up The Ghost umbenennen mussten, weil ein paar Misfit-Fans vor Gericht Recht bekamen. Ätzende Sache. Aber jetzt wohl Geschichte. Denn nachdem man sich nach einem Album als GUTG auflöste, ist die Truppe nun wieder am Start. Als American Nightmare. Auf Rise Records. Und mit einem Ziel. Sänger Wes Eishold: "To make a hardcore punk album that was true to American Nightmare, who we were then and who we are now. No filler, just existential poetic venom. This is ground zero, a new life for the band."

Neun Songs hat die Band, hier im old schooligen 2004er Line Up am Start, auf das Album gepackt. Und was sind das für Brecher, was haben die Dampf, Kraft, Wucht. Dass das hier alte Männer sind? Hört man nicht. Fast schon ungestüm ballern sie sich durch die Songs, hemmungslos und voller Leidenschaft. Aber gleichzeitig auch ziemlich durchdacht. Mit Köpfchen, spannend, prügeln können alle. Hardcore mit Stil nicht. American Nightmare können. Da passt so ziemlich alles, da wirbeln die Gitarren fast schon virtuos durch die überwiegend schnellen Songs, das wird stimmlich das volle Brett gezeigt, da wird gezeigt, wie aufregend, wie anspruchsvoll Hardcore sein. Verspielt, düster, ein bisschen verkopft, persönlich, sehr persönlich, bedrückend und trotzdem voll auf die Fresse. Alles geht, alles geht gut. "American Nightmare" ist ein großartiges Hardcore-Album!



-Mathias Frank-


"The World Is Blue"


 
 
 

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