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Kim Wilde - Here Come The Aliens

Kim Wilde - Here Come The Aliens
earMUSIC/edel
Format: CD

Vielleicht muss man früher mal Kim Wilde-Fan gewesen sein, um sich für dieses Album zu interessieren, um sich die Zeit zu nehmen, um es sich anzuhören. Von Anfang bis Ende und öfter, öfter, öfter. Vielleicht muss man sich an Sachen und Erlebtes von damals erinnern, an die alten Platten, die alten Songs und die alten Zeiten. Dann nämlich macht dieses Album einfach mal richtig Spaß. Dieses Pop-Album. Ja! Das ist es. Ein Pop-Album. Denn da kann Kim Wilde noch sehr behaupten, dass sie auf "Here Come The Aliens" irgendwas mit Rockmusik machen würde. Unsinn. "Here Come The Aliens" ist genau so wenig ein Rock-Album wie einst Jan Delays "Hammer & Michel" ein Rockalbum war. So. Und das ist auch genau richtig. Kim Wilde, der Pop-Star. Damals. Heute irgendwie nicht mehr so sehr.

Und dieses neue Dutzend Songs wird Kim Wilde sicher auch nicht erneut zu einem machen. Aber darum geht es nicht, das Album ist ein Album für Kim Wilde-Fans, die alten und nur die alten. Und es ist - ja, verdammt! - super. Nicht alle Lieder, aber viele dafür um so mehr. "Addicted To You", alleine der Titel, dazu 80er Pop im pseudo-modernen Gewand, so etwas muss man abfeiern. Oder "Kandy Krush" mit seinem Killer-Barbie-Refrain. Atemberaubend. Die Balladen "Solstice" oder auch "Yours Till The End" mit diesen piepsigen Beats und old schooligen Spielereien, das euphorische "Rock The Paradiso" oder der offensive Opener "1969" - überragend. Ohne Ironie, ohne Scherz, ganz ehrlich. Das sind Lieder, die machen die, die früher mal Kim Wilde-Fan gewesen sind, zu denen, die heute wieder Kim Wilde-Fan sind.



-Mathias Frank-


Video: "Pop Don't Stop"


 
 
 

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