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Tonträger-Review
 
Jonathan Davis - Black Labyrinth

Jonathan Davis - Black Labyrinth
Sumerian
Format: CD

Natürlich klingt dieses Album wie Korn. Zu jedem Moment, immer, von Anfang bis Ende. Diese Stimme, dieser Vibe, das sind Korn. Nur sind es eben nicht Korn, es ist Jonathan Davis. Und der macht hier auch mal andere Musik als mit seiner Band. Klingt aber... aber wir drehen uns im Kreis...

"It took 10 years, and I'm so glad this project is finally out", sagt Davis selbst über das Album, über sein erstes Solo-Album, auf dem es 13 Songs zu hören gibt. Und tatsächlich jeder von ihnen: Ist gut. Viele sind besser. Manche von ihnen kommen tatsächlich im Korn-Style, ein "Walk On By" zum Beispiel, auch der Opener "Underneath My Skin" und "Your God" haben Korn-Momente, kommen aber deutlich poppiger, epochaler, im besten Sinne einfacher. Und das funktioniert, da braucht es nicht den Bass von Korn, nicht diese Härte, diese Brutalität. Es geht auch anders und es geht so was von klar. Andere Songs zeigen noch mehr eigene Kante und fügen sich trotzdem und genau deshalb in das Konstrukt Album. "Final Days" zum Beispiel spielt mit indischen Sounds, ist mehr World Music als Nu Metal, beim poppigen, wunderschönen Refrain von "The Secret" kommen einem gar Linkin Park in den Kopf, "Gender" ist eine wirkluch gelungene Ballade und "What You Believe" ein beeindruckender Elektro-Industrial-Stampfer. Auf einem zum Teil beeindruckenden Album.

Im Sommer spielt Jonathan Davis drei Shows in Deutschland. Am 1. und 2. Juni 2018 bei Rock Am Ring und Rock im Park, am 4. Juni spielt er eine exklusive Headline-Show im Hamburger Gruenspan. Muss man hin.



-Mathias Frank-


Video: "What It Is"
Video: "Everyone"


 
 
 

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