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H2O - Nothing To Prove

Platte der Woche

KW 25/2008


H2O - Nothing To Prove
Bridge Nine/Soulfood
Format: CD

Sieben Jahre ist es her, dass H2O einen frischen Silberling in die Läden stellten. Nun tun sie es wieder - und besser als ever. "Nothing To Prove" ist ein schlichtes Hit-Album, das vor Hymnen nur so überläuft. Ein Hardcore-Kracher folgt dem nächsten Punkrock-Überflieger, eine Jahrhundert-Melodie folgt dem nächsten Gänsehaut-Refrain. Ohne Scheiß Leute, diese Scheibe ist von vorne bis hinten nur großartig und macht jeden glücklich, der nur etwas mit Hardcore am Hut hat.

Schon lange hat es keine so abwechslungsreiche und dabei so in sich stimmige Platte wie diese gegeben. Hand in Hand wird geschrien und gesungen, voller Harmonie geprügelt und gepoppt und dabei niemals, niemals, niemals auf die Melodie, die Emotion und das Songwriting außer Acht gelassen. Obendrauf haben sich die Herren noch reichlich prominente Unterstützung ins Studio geholt, die dem Ganzen noch die Krone aufsetzen. Lou Koller von Sick Of It All und Matt Skiba vom Alkaline Trio leihen dem Video-Track "What Happened" ihre Stimmen, der ohnehin schon famose Titeltrack bekommt durch das Röcheln von Agnostic Fronts Roger Miret eine noch besonderere Note, Kumpel Civ ist "Still Here" dabei und Kevin Seconds (7 Seconds) ließ es sich nehmen, bei "Fairweather Friend" mitzumachen. Jeder Song von diesen ist ein Highlight der Platte. Doch auch der Midtempo-Track "Sunday", der Springer "A Thin Line", das verspielte Pop-Stück "Heart On My Sleeve" oder unfassbare Highspeed-Opener "1995" gehören dazu. Heilige Scheiße, tatsächlich kein Ausfall. Volle Punktzahl.



-Mathias Frank-


Video: "What Happened"


 
 
 

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