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Tonträger-Review
 
Obituary - Anthology

Obituary - Anthology
Roadrunner/Connected
Format: CD

Und ewig grunzen...nein nicht die Wälder, sondern die Sümpfe Floridas, in denen sich bekanntlich nicht nur Kaimane und Blutegel tummeln, sondern auch noch eines der letzten Überbleibsel der abebbenden Death Metal-Welle der 90er Jahre: Obituary (engl.: Nachruf, Todesanzeige; wie passend ;-).

Auf 20 Tracks und fetten 78 Minuten Spielzeit wird hier ein solider Überblick zu dem Old-School DM-Schaffen der Nachrufer geboten, berücksichtigt wurden die Alben: "Slowly We Rot" (89), "Cause Of Death" (90), "The End Complete" (92), "World Demise" (94), "Back From The Dead" (97) sowie die Live-Compilation "Dead", sodass man hier die "Entwicklung" der Extremkapelle besonders schön nachzuvollziehen kann, ohne sich den Gesamtkatalog d'raufzuschaffen (wovon ich abraten würde; Die Hard-Fans des Genres haben das eh schon alles). Eine Entwicklung besteht wohl darin, dass man auf späteren Beiträgen zum Kulturschaffen mit viel Mühe so etwas wie ein textliches Gerüst erahnen kann, während das Frühwerk in erfrischenderweise um erkennbare Worte einen urschreigrunzenden Bogen macht. Achja, und als Schmankerl gibt es noch zwei bislang unveröffentliche Songs.

Mich erinnert das alles durch den "Gesang", die gruseligen (Horror-Film-)Intros, das durchgängige Mid-Tempo und die immer etwas müllig klingenden Bratzel-Riffs gar heftig an die richtungsweisenden "Dead" (des sehr grossen Chuck Schuldiner; sind noch aktiv) und "Celtic Frost" (lange von uns gegangen). Also zum Schwiegermütter vergraulen reicht es allemal. Und wer mal etwas WIRKLICH böses hören will, kann ja noch zu einem "Ulver"-Album greifen.



-Klaus Reckert-



 
 
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