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Steve Hackett - Beyond The Shrouded Horizon

Steve Hackett - Beyond The Shrouded Horizon
InsideOut/EMI
Format: CD

Meister Hackett wieder: Im April kam noch das vorzügliche Live-Dokument "Live Rails" (Review auf Gaesteliste.de), zwischendurch Mitarbeit an Steven Wilsons für den 30.09.11 avisiertes Soloalbum und hier nun schon auch der Studio-Nachfolger von "Out Of The Tunnel's Mouth". Besonderen Glanz verleiht der Veröffentlichung die Gästeliste mit Groovedoktor Simon Phillips und Chris "Fish" Squire (bss auf Tracks 10, 12 u. 13; u.a. Yes). Ansonsten alles weitgheend unverändert bei der "Electric Band" mit u.a. Bruder John Hackett (flte), Roger King (keyb, hat auch produziert) Nick Beggs (bss, stick) oder Gary O' Toole (drms).

Und was zeigt sich musikalisch Neues am Horizont? Wenig, aber das wird Fans gerade recht sein. Die Schotten-Ode "Loch Lomond" eröffnet zwischen Prog- und stampfendem Stadionrock, ein typisch sahniges Hackett-Instrumental folgt mit "The Phoenix Flown". Die klassische Seele in seiner Brust lässt Steve im Akustik-Track "Wanderlust" marschieren, das in "Till These Eyes" übergeht - beide hätten sich auch auf "Spectral Mornings" gut gemacht. Etwas nach Versatzstücken klingen allerdings "Prairie Angel" (auf pompöses Violining folgt ein heavy Bluesrock mit Bluesharp und Slidegitarre) und vor allem die arg nah den Kitsch der ewigen Jagdgründe atmende Indianer-Hymne "A Place Called Freedom". Auch "Waking To Life", das wie Blackmore's Night mit Sitar wirkt, gehört nicht zu den stärksten Kompositionen des Ex-Genesis-Gitarristen. Macht nichts, dafür gibt es ja noch die hübsche Orient-Reise "Two Faces Of Cairo", das lyrische Lautenstück "Summer's Breath", die "Rolling Stone"-Adaption "Catwalk" oder den abschließenden Longtrack "Turn This Island Earth" mit den sattesten Bass-Sounds des ganzen Albums und Streicher-Arrangements, die an "Jaws" ebenso erinnern wie an Waltaris unvergessene "Death Metal Symphony". Das wie man sieht besonders vielseitige Album ist auch als Limited Edition (Media Book inklusive Bonus-CD mit weiteren unveröffentlichten Tracks) sowie als Vinyl inklusive digitalem Download des Albums erhältlich.

PS: Hackett stellt das Album im November bei uns mit Konzerten in Stuttgart, Köln und Aschaffenburg vor.

PPS: Übrigens 'ne hübsche freudsche Fehlleistung im Promo-Sheet, das unserem Mr. Hackett to bits ein "meisterliches Solo auf Firth Of FILTH" andichtet... Auch das Geschwurbel von "seiner regulären ELECTRO-Band" ist unfreiwillig komisch. Schließlich raunt der Promo-Text noch von sechs Zusatztracks auf der Bonus-CD, tatsächlich sind es aber neun - Herr Mineur war nicht recht in Form, scheint's ;-)

PPS: Apropos Fish - aus gewöhnlich gut unterrichteten Quellen verlautet, dass das gemeinsame Squire-Hackett-Projekt "Squackett" schon lange fertig ist und nur noch der Veröffentlichung harrt.



-Klaus Reckert-


"A Place Called Freedom"
Steve Hackett talks about Beyond the Shrouded Horizon


 
 
 

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