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Hooray For Earth - True Loves

Hooray For Earth - True Loves
Memphis Industries/Indigo
Format: CD

Es ist schwer zu glauben, dass Hooray For Earth' Debütalbum "True Loves" auf Schlafzimmeraufnahmen vom Kopf der Band Noel Heroux basiert. Das Album ist so vollgestopft mit Ideen, Einflüssen und Klängen, dass es einem schon beim Hören fast schon wieder zu den Ohren herauskommt.

Das Quartett stürzt sich von offensichtlich The Knife-inspiriertem Avant-Pop ("Realize It's Not The Sun") in den schlimmsten Kitsch ("Last Minute") um im nächsten Stück Bombast-Pop der Marke Depeche Mode zu huldigen ("Sails") - ohne Dave Gahans Stimme, versteht sich, denn Heroux' Gesang ist nicht gerade beeindruckend und lebt hauptsächlich davon, x-mal gedoppelt zu werden.

Man kann es sich vielleicht schon denken: Langweilig ist "True Loves" keineswegs. Dafür ist das Album zu abwechslungsreich, viel zu viel fliegt einem um die Ohren. Am stärksten ist es, wenn sich Hooray For Earth von den 80er-Jahre-Einflüssen etwas weiter entfernen: Der an Animal Collectives Freak-Folk erinnernde Titeltrack "True Loves" ist vermutlich der beste Song des Albums. Wer von bollernden Industrial-Bässen geprägten Pomp abschreckend findet, sollte von Hooray For Earth lieber die Finger lassen. Wer aber auf bombastischen bis überladenen Synthie-Pop und Walls of Sound steht, wird auf "True Loves" viel Schönes entdecken.



-Felix Maliers-


Video: "True Loves"


 
 
 

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